Das Beste 2010: Die Alben

30. Dezember 2010

Platz 1: Owen Pallett – Heartland

Nach zwei Alben unter dem Pseudonym Final Fantasy spielte der Kanadier unter seinem eigenen Namen ein Album ein, bei dem die konzeptuelle Geschichte zweitranrig war. Viel stärker wirkte die von einem tschechischen Orchester und im Anschluss von Pallett elektronisch bearbeitete Musik, feingliedrig, vielschichtig, komplex und zugleich eingängig. Der Gesang des 29jährigen wirkt da wie ein weiteres Instrument; es mag nicht die stärkste Stimme sein, für diesen Sound aber ist sie genau die richtige.

Platz 2: Delphic – Acolyte

Wer das Trio als New-Order-Epigonen abtat und deshalb links liegen ließ, machte es sich zu einfach. Viele Bands haben schon versucht, wie die Elektronik-Urgesteine zu klingen und sind daran gescheitert. Dem Trio aus Manchester gelang in diesem Jahr das Kunststück und im gleichen Atemzug transportierten sie den Sound ins Jahr 2010, flirrend, elegisch, tanzbar. Ein Album wie ein Rausch, nicht zuletzt dank des Produzenten Ewan Pearson.

Platz 3: Kanye West – My beautiful dark twisted fantasy

Viele Sympathien hatte der Rapper mit seinen letzten beiden Alben und vor allem seinem Auftritt bei den Grammys verspielt, kaum jemand ihn noch auf der Rechnung. Zum Jahresende führt er einen Großteil der Jahreslisten an – dank eines Albums, das mit einer beeindruckenden Gästeliste auffährt, vor allem aber den Wagemut, sich musikalisch zwischen HipHop, R’n’B und Pop, nein, nicht zu setzen, sondern meterhoch zu stellen und die Messlatte für alle drei Genres um einiges hoch zu legen. Das erinnert an Michael Jackson in den 80ern.

Platz 4: The Roots – How I got over

Knapp zwanzig Jahre im Musikgeschäft, die Schule als Backingband einer Late-Night-Show und die Samples zeitgenössischer Folkacts wie Joanna Newsom, Bon Iver und Monsters Of Folk sind die Zutaten für dieses beeindruckende Album, mit dem The Roots sich selbst eine Frischzellenkur verpassten. Wie beeindruckend das Schlagzeugspiel von ?uestlove und die Raps von Black Thought sind, mussten sie nicht erneut beweisen. Sie haben es natürlich dennoch getan.

Platz 5: Gonjasufi – A sufi & a killer

Ein Yogalehrer aus Las Vegas, der mit Anfang 30 aussieht wie Anfang 50, nimmt mit Hilfe des Produzenten The Gaslamp Killer eines der überraschensten Debüts des Jahres auf. Genuschel, Gewimmer, Geraune unterlegt von grollenden, schleifenden Beats. Transzendaler war kein Album dieses Jahr.

Platz 6: Marina & The Diamonds – Family jewels

Überkandidelt? Theatralisch? Na klar! Und hinter dieser Fassade führt die griechisch-stämmige Britin einen berührenden Seelenstriptease auf, den man erst beim zweiten oder dritten Hören entdeckt, weil der leichtfüßige Pop dazu Nebelbomben wirft.

Platz 7: CocoRosie – Grey oceans

Drei Alben lang boten die beiden Schwestern neben einigen großartigen Songs ihren Hörern viele Fingerübungen und Halbgares. “Grey oceans” hingegen klingt wie aus einem Guss, mit Songs, die allesamt zu Ende gedacht wurden. Ein französischer Pianist ist nun mit an Bord, Fahrradklingeln und Kinderkeyboards als Instrumentarien aussortiert, das Potential an Merkwürdigkeiten bleibt dennoch hoch, nur das Nervpotential wurde runter gefahren.

Platz 8: Plan B – The defamation of Strickland Banks

Ein Rapper wird zum Schwiegermutterliebling, der der ganzen Familie feinsten Soul singt. Das hinter den Mitsing-Melodien eine Geschichte vom unschuldhaften Gefängnisaufenthalt lauert, lässt sich da leicht überhören. Angeblich wurde dem Sänger der Krawattenknoten aber zu eng: zum Leidwesen seines Labels will der Brite demnächst wieder ein HipHop-Album aufnehmen.

Platz 9: The Morning Benders – Big echo

Wer ruft da Grizzly Bear? Nur weil deren Chris Taylor das Album produziert hat? Daber hat Frontmann Christopher Chu auch an den Reglern gesessen, vor allem aber diese großartigen Songs geschrieben. Der sieht wie seine Bandkollegen aus, als müsste man ihm noch Pausenbrote schmieren. Das soll keine Verunglimpfung sein, sondern hoffentlich ein Versprechen für viele weitere tolle Platten.

Platz 10: Big Boi – Sir Lucious left foot

Die halbe Welt wartet auf ein Soloalbum von Andre3000. Und die andere Hälfte? Freut sich über das seines Bandkollegen Big Boi. Nachdem sie als Outkast schon ein Doppelalbum vorlegten, das eigentlich aus zwei Soloalben bestand, überzeugt der Rapper aus Atlanta nun mit seinem offiziellen Solodebüt und Hits wie “Shutterbugg”, “Tangerine” und “Turn me on”. Andre3000 durfte auch im Studio vorbei schauen und ein paar Zeilen ins Mikrofon rappen.

Owen Pallett komponiert für 14 Schauspieler

9. Dezember 2010

Demnächst stelle ich an dieser Stelle meine Alben des Jahres ausführlich vor, doch soviel sei vorab verraten: Owen Pallett hat mit seinem “Heartland” den ersten Platz sehr früh im Jahr eingenommen und danach nicht mehr rausgerückt. Untätig war er in der Zeit allerdings nicht, brachte die EP “A swedish love story” heraus und tourte ausgiebig.

Und er fand die Zeit, für die New York Times vierzehn Miniaturen zu komponieren zu Filmen, in denen Schauspieler Klassiker der Darstellung spielen, darunter namhafte Mimen wie Tilda Swinton, Matt Damon und Natalie Portman. Tolle Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die mit der Musik Palletts noch mal um einiges schöner werden. Anzusehen auf der Homepage der Zeitung.

Fistful Of Mercy

10. September 2010

Mit der Drei haben sie es ja. Da wäre zum einen die Gruppierungs als Trio – Ben Harper, Joseph Arthur und Dhani Harrisons, der Sohn George Harrisons, die auch solo bereits mehr oder weniger erfolgreich seit langem Musik machen, die sich für drei Tage ein Studio buchten, ohne vorher auch nur eine Note dafür geschrieben zu haben, um dort – tara – drei Songs pro Tag aufzunehmen. Die erscheinen nun als Album gebündelt unter dem Titel “As I call you down” am 5. Oktober in den USA. Hierzulande wird es vorerst nur als Import zu bekommen sein.

Sollte der Song “Fistful of mercy” repräsentativ für das Album sein, ist dies aber mehr als eine Überlegung wert. Ganz im Trend des aktuellen Folks, seien es Bon Iver, Mumford And Sons, die Morning Benders, Avett Brothers oder Grizzly Bear, schwelgen die drei Stimmen in der gemeinsamen Harmonie, die akustischen Gitarren erklingen so unaufdringlich wie eingängig und die Geigenklänge geben dem Song einen epischen Charakter.

Im Tausch mit der eigenen E-Mail-Adresse gibt es den Songs als Gratisdownload auf der Bandhomepage.

Newcomer: Barbara Panther

5. September 2010

Sie springt einen an. Die Präsenz von Barbara Panther im Video zu “Empire” und mit ihr die Parallelen zu Björk. Nicht nur die stimmlichen, auch die Produktion erinnert an die Isländerin. Um viele Ecken muss man nicht linsen, um auf die gemeinsame Schnittstelle zu stoßen: Matthew Herbert. Der Avantgarde-Musiker produzierte und remixte in der Vergangenheit für Björk und zeichnet sich nun für den Sound auf der Debüt-EP der Wahl-Berlkinerin Barbara Panther verantwortlich.

Geboren wurde Panther in Ruanda, aufgewachsen in Brüssel, zog sie vor vier Jahren in die deutsche Hauptstadt. Dort nahm sie bereits mit Moses Schneider auf und sang für T.Raumschmiere. Die vier Songs ihrer am 10. September bei City Slang erscheinende EP “Empire” erinnern neben Björk auch an Fever Ray, ihr Auftreten schon allein wegen der Hautfarbe und der Frisur an Grace Jones. Allesamt Acts, die ein prägnantes Image haben, dass die Meinungen spaltet, aber kaum jemanden kalt lässt. Um so spannender werden die Reaktionen auf Barbara Panther sein.

Barbara Panther “Voodoo”:

Auf Tour: Wilco

27. August 2010

Bei Musik und der Berichterstattung über sie geht es fast immer darum, ganz vorne mit dabei zu sein, Trends zu setzen was Stilistik, Coolness, Style, Vertriebswege und einiges mehr anbelangt.  Wilco sind nicht fresh, nicht cool und setzen keine Trends. Sie sind einfach nur sehr gute Musiker, die großartige Songs schreiben.

Ihre spannenste Phase hatten sie, als Jim O’Rourke zur Band gehörte, der in die Produktion der Alben “Yankee Hotel Foxtrott” und “A ghost is born” genau die experimentellen Elemente einfließen ließ, die Poller ins Gedächtnis pflanzten. Festgehalten wurde die Magie Wilcos in dieser Phase auch auf dem Konzertmitschnitt “Kicking television – live in Chicago”, einem der besten Livealben überhaupt. Und auch wenn die beiden nachfolgenden Studioalben nicht mehr ganz an diese Klasse anknüpfen konnten, ein Konzert der US-Amerikaner sollte man sich nicht entgehen lassen.

Die letzte Septemberwoche sollte daher rot im Kalender markiert werden, denn da tourt die Band um Jeff Tweedy durch den deutschsprachigen Raum. Und wird sicher auch schon einige Songs ihres achten Albums, an dem sie momentan arbeiten, vorstellen.

Wilco auf Tour:

20.09.2010 Düsseldorf, Tonhalle

21.09.2010 Offenbach, Capitol

23.09.2010 AT-Wien, Gasometer

24.09.2010 München, Circus Krone

26.09.2010 Hamburg, Laeiszhalle

27.09.2010 Berlin, Admiralspalast

Neue Clips von Janelle Monáe und The Heartbreaks

7. August 2010

Sowohl Janelle Monáe als auch The Heartbreaks waren schon Thema an dieser Stelle. Stilistisch weit voneinander entfernt, veröffentlichten beide dieser Tage Clips zu ihren bislang besten Songs, die bei mir auch bei den Songs des Jahres ganz weit oben mitspielen.

Bei The Heartbreaks ist die Auswahl zugegeben bislang noch stark eingeschränkt, denn die Briten haben bislang nur zwei Singles samt B-Seiten draußen. Die zweite “I didn’t think it would hurt to think of you” ist noch mal eine Schippe stärker als das Debüt “Liar, my dear”. Und so britisch wie die Musik ist auch das Video. Als Werbung für England funktioniert es aber nicht, denn entsprechend dem Song wird die kleinstädtische, graue Seite gezeigt, aus der es auszubrechen gilt. Nach Ewigkeiten der Langeweile ist mit The Hearbreaks wieder eine britische Gitarrenband da, die mich begeistert!

Janelle Monáe hat da schon deutlich mehr Songs vorzuweisen, ein Album und eine EP, doch der erste Song, den ich von ihr gehört habe ist mir immer noch ihr liebster: “Cold war”. Im neuen Clip ist der Bezug zu Sinead O’Connors “Nothing compares to you” vom ersten Moment an augenscheinlich: in beiden Videos ist nur der Kopf der Sängerin vor schwarzem Hintergrund zu sehen, alle Emotionen sind im Gesicht abzulesen und beide weinen. Im Unterschied zur Irin sind bei Monáe neben Trauer aber auch Wut und Ungläubigkeit zu erkennen, wenden sich Blick und Gesicht auch mal von der Kamera ab. Ein starker Clip zu einem starken Song.

Obendrauf möchte ich nochmal auf den wunderbaren Auftritt von Monáe bei “Letterman” hinweisen. Von vorne bis hinten konsequent choreographiert ist die Performance zu “Tightrope”, ohne dabei an Charme einzubüßen. Wenn man da an die Vollplaybackauftritte vor brennenden Ölfässern und Riesenuhren bei “Wetten dass …?” denkt, darf man sich schon mal für Deutschland schämen.

Newcomer: Andreya Triana

2. August 2010

“Hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau”, heißt es in einem Sprichwort. Im Pop geht die Geschichte meist umgekehrt, wird die Musik von Frauen oft den Produzenten und Songwritern im Hintergrund zugeschrieben, nicht immer zu Unrecht.

Auch die Geschichte von Andreya Triana könnte man so erzählen, von Flying Lotus, auf dessen Track “Tea leap dancers” sie sang und der sich nun mit einem Remix des Titelsongs von Trianas Debütalbum “Lost where I belong” revanchierte.

Von Simon Green aka Bonobo, auf dessen diesjährigen Album “Black sands” sie gleich auf drei Songs singt und der ihren ersten Longplayer produzierte.

Oder von den beiden Herren von Mount Kimbie, die ihre aktuelle Single “A town called Obsolete” remixten.

Das würde aber verhehlen, dass Triana erstmal das Können haben musste, dass diese Männer überzeugte, die durch ihre Namen Trianas Bekanntheit steigern. Zur Geschichte gehört aber auch, dass die Originalsongs Trianas im Soul-Folk-Stil zwar gut sind, aber etwas zu gefällig und die Remixe deutlich reizvoller. Ruhig mal überprüfen am Beispiel von “A town called Obsolete” im Original:

Andreya Triane “Lost where I belong” erscheint am 27. 08.2010 auf Ninja Tune/ Rough Trade, die Singles samt den Remixen sind bereits draußen.

Jens Lekman: neuer Song, neue Tour, neuer Mix

30. Juli 2010

Geflissentlich darüber streiten kann man, ob Jens Lekman tatsächlich der sexieste Mann Schwedens ist, zu dem er einst gewählt wurde. Aber gibt es jemanden, der seine Musik nicht mag? Ich habe keinen getroffen bislang. Und wie kann man auch die Songs eines Menschen nicht mögen, der sich einst bereit erklärte, beim Elternbesuch seiner Berliner Freundin den Boyfriend zu mimen, weil jene Nina ihre Erzeuger nicht mit ihrer Lebensgefährtin und damit ihrem Lesbischsein konfrontieren wollte?

Die ganze Geschichte dazu erzählte dieser großherzige Mensch im Song “A postcard to Nina” von seinem letzten Album “Night falls over Kortedala”, dessen Erscheinen auch schon wieder drei Jahre zurück liegt. Nun endlich gibt es mit dem Song “The end of the world is bigger than love” ein neues, großartiges Lebenszeichen des Storytellers, gratis auf seiner Homepage, und dazu kann man ebenso kostenlos noch einen von ihm kompilierten Mix einsacken.

Hoffentlich hat er bei den beiden kommenden Konzerten in Berlin und Hamburg noch mehr neue Songs im Gepäck. Aber auch so sind die Auftritte des 29jährigen eine höchst unterhaltsame Angelegenheit, wie ich vor drei Jahren selbst erlebt habe. Eine ausdrückliche Empfehlung meinerseits daher für

10.08.2010 Hamburg, Knust

11.08.2010 Berlin, Lido

Als weiteren Appetizer hier “Sipping on the sweet nectar” vom letzten Album:

Rezension: Arcade Fire – The suburbs

28. Juli 2010

Vororte sind toll – für Kinder. Viel Platz zum Spielen, kaum Gefahren durch den Straßenverkehr. Vororte sind die Hölle – in der Pubertät. Man möchte die Welt erobern, doch der Blick zerschmettert am Gartenzaun und der Hecken schneidenden Frau Schmidt dahinter, die einem immer noch Lollis zusteckt. Bloß weg hier, in die Stadt, die einem als jungen Erwachsenen den Puls vorgibt. Und dann sind Vororte eine Vernunftsentscheidung, wenn man selbst Kinder hat, die viel Platz zum Spielen haben und kaum Gefahren im Straßenverkehr. So richtet man sich in den nächsten zwanzig Jahren ein und wenn die Kinder aus dem Haus sind, ist die Hypothek gerade abbezahlt und die Gewohnheit an Ruhe und Garten. Das gibt man nicht auf.

Auch Win Butler, Sänger und Songwriter von Arcade Fire, wuchs mit seinem Bruder William, der heute in der Band vor allem Bass und Synthesizer bedient, in einem Vorort auf, The Woodlands bei Houston/Texas. Als er Jahrzehnte später gemeinsam mit seiner Frau Régine Chassagne, neben Butler auch Aushängeschild der Band, dorthin zurück kehrte, wurde der Grundstein für das dritte Album der kanadischen Band gelegt. Es geht um die Unschuld und den Verlust der selben, genauso aus der Marko- wie aus der Mikroperspektive betrachtet.

Musikalisch hingegen ist bei Arcade Fire nichts mehr mikro. Fanden sie auf ihrem Debütalbum “Funeral” zu den bereits damals universellen Themen und den großen Melodien die passenden Arrangements vor allem im Folkinstrumentarium, das trotz seiner Limitierung den hymnischen Songs statthalten konnte, der Kontrast zwischen dem Charakter der Lieder und ihrer Instrumentierung sogar einen Teil des Reizes ausmachte, hörte man im Nachfolger “Neon bible” den Zwiespalt zwischen dem eigenen Wunsch, klein zu bleiben, und dem Epigonen-Status, den die Band erreicht hatte und dem Druck, der dadurch entstand.

Mit “The suburbs” haben Arcade Fire auch musikalisch den Status akzeptiert, den sie inzwischen innehaben. Die Akkustikgitarre wurde gegen ihre elektrische Schwester eingetauscht, Synthesizer sind nicht mehr nette Beilage sondern Grundelement, spielen in “Halflight II (The celebration)”, einem der stärksten Songs der Platte, gar die tragende Rolle. Zurückgenommen wurde der Gesang, der zum einem im Vergleich zu den Vorgängern nicht mehr so weit im Vordergrund steht, aber auch bezüglich der Emotionalität. Hätte sich Win Butler früher mitten ins Geschehen geworfen, erzählt er heute aus der Perspektive des Beobachters, der stärker beschreibt als erlebt.

Die Rebellion ist vorbei, Arcade Fire sind nach den Jahren des Ausprobierens wieder im musikalischen Vorort angekommen, haben sich eingerichtet. Die Melodien sind nicht mehr so prägnant wie in den Drangzeiten, saturierter, aber auch diese Unaufdringlichkeit hat ihren Charme. Den weiß auch Frau Schmidt zu schätzen.

Arcade Fire “The suburbs” erscheint am 2. August bei City Slang/ Universal.

Auf Tour: CocoRosie

19. Juli 2010

Schon klar, die meisten sind im Sommer auf den Festivals unterwegs und benötigen die Zeit dazwischen dringend für die Regenerierung und Restaurierung. Aber genauso klar ist, dass Ausnahmen erlaubt sein müssen und für CocoRosie sollte man unbedingt eine machen. Die beiden Casay-Schwestern haben bereits im Mai in Berlin begeistert, als sie ihr viertes Album “Grey oceans” vorstellten, auch an dieser Stelle gebührend gefeiert.

In den kommenden Tagen bringen die beiden Schwestern samt Band neue und alte Songs in Süddeutschland und Österreich erneut auf die Bühne, im Oktober folgt noch ein Termin in Zürich. Folgende Termine sollte man, wenn möglich, unbedingt wahrnehmen:

20.07.2010 Stuttgart, Wagenhallen

21.07.2010 Kassel, Kulturzelt

23.07.2010 Jena, Kulturarena

27.07.2010 AT-Wien, Arena

29.10.2010 CH-Zürich, Rote Fabrik


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